Ratenkredit verstehen: Effektivzins, Sollzins und versteckte Kosten
Was ist der Unterschied zwischen Effektivzins und Sollzins? So erkennen Sie beim Ratenkredit das wirklich günstigste Angebot.

Wer Kreditangebote vergleicht, stößt auf zwei Zinsangaben: den Sollzins und den effektiven Jahreszins. Für den Vergleich zählt fast immer der Effektivzins, denn er enthält neben dem reinen Zins auch alle laufzeitabhängigen Kosten.
Der Sollzins beschreibt nur den Preis für das geliehene Geld. Der Effektivzins berücksichtigt zusätzlich die Zahlungsweise und gesetzlich einzurechnende Kosten. Banken sind verpflichtet, ihn anzugeben.
Achtung bei Zweidrittelzinsen: Werbeanzeigen nennen oft einen Zins, den nur ein Teil der Kunden tatsächlich erhält. Ihr persönlicher Zins hängt von der Bonität ab und zeigt sich erst nach einer Konditionsanfrage.
Optionale Restschuldversicherungen sind häufig nicht im Effektivzins enthalten, verteuern den Kredit aber erheblich. Prüfen Sie genau, ob Sie diese Absicherung wirklich brauchen.
Mit unserem Kreditrechner sehen Sie sofort, wie sich unterschiedliche Zinssätze auf Rate und Gesamtkosten auswirken.
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